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Sudan again

Hallo Leute,

nun ist es schon wieder eine Weile vergangen und viel passiert. Sorry, dass ich bisher nichts von mir hören lassen habe, aber mir war echt nicht danach. Wie soll ich auch schreiben wie es läuft, wenn ich lange nicht wusste, wo der Weg hinführt. Ich habe das Gefühl, dass alle irgendwie einen Plan vom Leben haben und nur ich nicht weiß, wo ich stehe und was ich will. Ein Freund sagt, dass ist das Problem der 30jährigen, aber warum wissen dann all meine Freunde was sie wie wollen und tun das auch? Was ist der Sinn des Lebens und welcher ist meiner?!?

Aber um euch mal auf den neusten Stand zu bringen, ich bin seit kurz vor Weihnachten wieder in Berlin, nach einigen zwischenmenschlichen Diskrepanzen zwischen meinem FieldCo und mir in Äthiopien musste ich meine Sachen schon vorzeitig packen und das Projekt verlassen. Das war echt schwierig für mich, ich hatte so viele schlechte Gedanken und sehr mit mir zu hadern, ob all das Schlechte, was dieser Mann über mich gesagt hat auch war sein könnte. Da war ein großes schwarzes Loch und ich viel  natürlich mit Anlauf rein. Außerdem war es bitterkalt hier in Deutschland.

Also musste ich mir überlegen was ich tun soll in der nächsten Zeit, denn auf Staatskosten lebt es sich nicht gut – jedenfalls nicht für mich. Den Januar über war ich bei meiner Tante in Schwerin, wo ich viel Zeit zum nachdenken hatte und seit Februar arbeite ich wieder mit einer Zeitarbeitsfirma, das ist nicht das Gelbe vom Ei, aber es ist ein Job und nach einigen Verhandlungen bringt er auch halbwegs vernünftiges Geld. Und bekanntlich braucht man Geld um sich die Freuden des Lebens leisten zu können. Ich genieße es sehr wieder in der stadt zu sein, zu Hause, die Menschen, die Atmosphäre, den Trouble, die Ruhe, eben einfach alles was Berlin, meine Freunde und Familie so ausmachen. Da ich zu früh wiedergekommen bin, habe ich eine ganze Weile in Volkers Wohnung wohnen dürfen – Danke nochmal dafür – da meine ja untervermietet war. Das Pärchen, das dort gewohnt hat, war wirklich sehr nett und ich bin froh, dass ich solch ein Glück hatte. Ich bin mal wieder Motorrad gefahren und meine Knochen sind noch heil. Doch seit ich wieder hier bin, denke ich fast jeden Tag daran wieder wegzugehen. Ich wollte den Sommer hier verbringen, doch es vergeht kein Tag ohne darüber nachzudenken. Und so habe ich das Gro des Sommers hier verbracht, doch nun geht es auch wieder weg. Auch war Volker zweimal eine Woche in Berlin; er arbeitet zur Zeit in Afghanistan; und bei jedem Gespräch mit ihm wird mein Fernweh grösser, leider weiß ich nicht, ob es eine Flucht wäre oder „nur“ ein neuer Job, der mir viel Spaß macht. Ich würde die Arbeit in Afghanistan sehr interessant und sinnvoll finden, doch es gibt auch Dinge die mich noch hier halten, so geniesse ich die Zeit mit meinen Freunden und der Männerwelt habe ich ja auch nicht abgeschworen, doch wie so oft ist mein Timing nicht das beste oder wie kann man es sonst verstehen, dass einem das Glück dann trifft, wenn man nicht mit rechnet und eigentlich schon auf gepackten Koffern sitzt?

Auch habe ich mich beim ICRC beworben und auch ein Jobangebot bekommen, aber dann war eine nette Dame der Meinung, dass mein Englisch nicht gut genug ist, alles klar, ich weiß dass ich einen deutschen Akzent habe, aber nicht gut genug – find ich jetzt nicht, wer mich nicht will, hat mich nicht verdient!

So lange ich nicht weiß, was ich wirklich will und wie ich dorthin gelangen kann, werde ich wohl auch nicht gehen oder doch wieder wie schon so oft fliehen?!? So habe ich es mir jedenfalls gedacht, doch nun ist Aufbruchsstimmung mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Ich war letzte Woche bei meiner Nichte in Lübeck, denn sie hatte Einschulung, ach diese Kinder, wie sie wachsen…und dann geht es auch schon fast los – 6.09. ist Abflug in den Sudan, aber diesmal in Süden…

Ich hoffe es geht euch gut und ihr genießt die Sonnenstrahlen, wenn sie sich mal wieder durch die Wolken kämpfen, aber wir können uns ja nicht beschweren, Hitze gab es ausreichend dieses Jahr in Deutschland!

 

Hello dudes,

now it’s already a lot of time gone and a lot is happen, sorry for being late, but it wasn’t my time to write news. How I can write something if I don’t know where is my way and why? I have the feeling that everybody has a good plan for life except me. A friend of mine was telling me that this is the problem of the 30s, but why than my entire friend knows what they want and do it. What is the meaning of life and what is mine?

But to give you an update of my life, I’m back in Germany - Berlin just before Christmas, after some more or less big problems with my FieldCo in Ethiopia I had to leave early than I was supposed to go. That was a difficult time for me, because I was not sure about myself, maybe all the bad things this man said about me are right, than I would be a monster. There was a black hole and I was directly jumping in…and to make the shit bigger it was horribly freezing cold in Germany…

That means I had to think about what I want to do, because to live with the government money is not really my way of life. The January I was with my aunt in Schwerin ( north Germany=, where I had a lot of time to think and since February I’m working again with a leasing company, not the best but much better paid than in the past and I can work on ICU and in the anesthesia. And you have to work to get money and you need money to live. I enjoy the life in the town – I love Berlin with all the nightlife, atmosphere, friends and family, bars, restaurants and and and

Because of the situation that I came to early back I had no flat for a longer time, so I was living with friends and in the flat of Volker – thanks for this! I was quite lucky with the couple living in my flat…

I was riding my bike and I’m still healthy!!!

But since I’m back in town I’m thinking about going again on mission and Volker tried quite hardly to convince me to come to Afghanistan…

I wanted to stay the whole summer time in Berlin, but here is no summer, so I will leave soon and what can I say just before leaving I met a new man in town… butterflies falling in love… such bad timing, like every time with me. We will see what’s going on

Also I contacted ICRC for a job but my English is not good enough, so we didn’t find a way together, I will try my best with the English, as well as the French I tried to learn this language but after a while I give up, maybe next time…this language sounds so good if other people talk, not with me

I was the last wek with my niece in Lübeck, because she start her school time, very proud and soon I will start again to Sudan, this time in the south – departure 6.09.

I hope you enjoy your life

HUGS

Ines

2.9.10 17:10
 


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