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Wieder zu Hause - Back home

Hallo Freunde,

na wie geht’s euch?

Ich weiß, ich hab lang nichts von mir hören lassen, aber das heißt nicht, dass es mir nicht gut geht oder nichts passiert ist in meinem Leben - ganz im Gegenteil.

Alles verändert sich, einiges ist gut und anderes weniger, aber alles führt auf neue Wege und auf neuen Wegen, die vorher keiner gegangen ist, kann man auch Spuren hinterlassen.

Nach Darfur versuche ich mich zu Hause wieder zurechtzufinden und eigentlich klappt das auch ganz gut. Doch es ist immer noch unwirklich und fühlt sich falsch an ein Projekt so ohne Abschluss verlassen zu müssen. Es war eben nicht schön, wie das alles ausgegangen ist. Nachdem der Präsident des Sudan El Bashir am 4.03.09 nun endlich der Menschenrechtsverletzungen vom internationalen Gerichtshof angeklagt wurde, hat dieser prompt mehrere Hilfsorganisationen unwiderruflich aus dem Land geworfen, darunter auch MSF, aber nur einige Sektionen; die Schweiz war nicht darunter, aber trotzdem mussten wir nach Hause, da sie uns unsere Papiere weggenommen haben und wir daher nicht zurück ins Projekt konnten. Also bin ich am 12.03. wieder zurück nach Deutschland ohne ein Auf Wiedersehen und macht’s gut, aber es ist leider nicht zu ändern.

Zur Belohnung wurde ich hier auch gleich dabei am ersten Tag dabei geblitzt, wie ich bei rot über eine Ampel gerauscht bin, na das kann ja nur teuer werden, aber so kann ich mein Land in der Wirtschaftskrise unterstützen, wir sollten ja alle unseren Teil dazu beitragen.

Auch war ich gleich bei Jana bei der Babyparty, war echt lustig und es scheint ja auch gerade eine Schwangerschaftsepidemie umzugehen - Aber Jana sehr schöner Babybauch, du siehst einfach nur glücklich aus.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Osterfest und konntet es mit Familie und Freunden genießen, das Wetter hat ja dazu eingeladen. Wir waren mit dem Motorrad unterwegs und das hat wirklich gut getan und auch die Familie habe ich gesehen. Auf dem Weg zu Muttern wurden wir auch gleich von der Polizei herausgezogen, hattet ihr gewusst, dass mit zu kleinen Rückspiegeln zu fahren teurer ist, als ohne zu fahren – das kann einem doch auch wirklich nur in Deutschland passieren.

Bei mir ist viel passiert: neuer Job, neue Wohnung - all das bedeutet viel Arbeit und viel Hilfe von Freunden und auch wenn ich die Beziehung mit Dirk beendet habe, steht er mir als Freund zur Seite und ist mir eine große Hilfe - Danke dafür! Es war eine schwierige Entscheidung und vielleicht für einige unverständlich, aber ich musste diesen Weg gehen.

Der neue Job bringt zwar auf keinen Fall das große Geld, aber das allein macht ja bekanntlich auch nicht glücklich. Ich arbeite bei einer Leiharbeitsfirma und bin überwiegend in der Anästhesie eingesetzt, das ist wirklich interessantes arbeiten.

Doch zurzeit bin ich krank geschrieben, nach nur zwei Tagen Arbeit, das macht sich echt nicht gut, aber ich konnte den Unfall mit dem Motorrad leider zeitlich nicht verschieben. Zum Glück ist keiner verletzt außer mir, aber ich habe es wirklich geschafft 5 Autos dabei zu beschädigen und zu allem Unglück bin ich auch noch Schuld. Ich bin recht glimpflich davongekommen mit einer etwas 20cm großen Fleischwunde am linken Unterschenkel und einen riesen blauen Fleck. Aber so konnte ich endlich mal mit nem Krankenwagen und Blaulicht fahren und dann haben sie mir auch ganz schnell Muskel, Fleisch und Haut wieder zusammengenäht. Und nun habe ich einen Knopf am Bein. Nun muss ich zu Hause das Bein hochlegen und ihr könnt euch vorstellen, wie schwer mir das fällt.

Auch die neue Wohnung birgt eine Menge Arbeit, aber dann wird es hoffentlich schön sein und mein Reich, wo ich mich zurückziehen kann.

Im Juni werde ich dann nach Toronto fliegen um am summer course of refugee issues teilzunehmen, um dann gut vorbereitet ins nächste Projekt zu starten im Spätsommer oder so, wir werden sehen, wann das sein wird. Auf jeden Fall werde ich das weitermachen und mal sehen, was dabei so noch geschieht.

Hello dudes,

how are you?

I know that I wasn’t writing a long time, but that doesn’t mean that I’m not fine or nothing happen in my life – more the opposite.

Everything is changing, some are good some less, but all of them are bringing me to new ways and on new ways, what nobody was walking before you can let your tracks.

After Darfur I try to find back home and its okay. But at least it’s not easy to accept the point that we had to leave the project without finishing without goodbye, without anything. It was not nice how it ended up. After the ICC indicted the president El Bashir, he threw out a lot of NGOs, MSF as well but not the Swiss section. But we had to leave because they kept our papers and we had no possibilities to get it back. That meant we had to leave home. On the 12.03. I was back in Germany without a goodbye and I can’t change it.

As a reward for all this I got a ticket for crossing a red traffic light. That will be expensive but I think I have to help my country in the economic crises; it’s my part, what I can contribute.

As well I was at the Baby party from a friend Jana, it was nice and it seems that it is like a pregnant-epidemic here. Jana - You have such a nice baby belly, you look so happy.

I hope you had happy Easter with your family and friends, the weather invited us here in old Germany. We were riding the motorbikes, it was so nice. And I was meeting as well my family – on the way to my mother I was stopped by the police for a check and my mirrors are too small. Can you believe that it is more expensive to ride the bike with too small mirrors than without, can’t you? That is only possible in Germany.

It’s much happen in my life: new job, new flat – that means a lot of work and many needed help from friends, and even when I separated from Dirk, he is on my side as friend and helps me a lot – thanks for this! I know that some don’t understand why I’m doing this, but I have to do it, I had to go this way.

The new job is nothing to earn much money but really interesting and as usual money alone makes not happy.

I’m working with a temp agency and mainly deployed in the anaesthesia, really interesting.

But at the time I’m in sick leave because I had a motorbike accident, its not the best time for work after two days to go in sick leave but I cannot change. Thankfully nobody is injured aside from me, but I damaged 5 cars and it was my fault. But even me I can be lucky I only have a 20cm laceration and a big bruise (blue stamp – can you remember, can’t you Daniel?) I could drive with the ambulance. In the emergency room they suture me, my muscle, my meet, my skin and now I have a button on my leg. And now I have to lay down at home and you know how hard it is for me.

Even the new flat brings a lot of work and hopefully it will be my own fine castle, where I can tak off from the rest of the world.

IN June I will fly to Toronto to participate the summer course of refugee issues and than hopefully I will go fast to the next mission, we will see what is going on and when.

Bye

 

19.4.09 15:30
 


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