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Woche 14 - week 14

Hallo Leute,
Nun mal wieder ein paar neue Stories aus dem fernen Nirgendwo am Ende
der Welt. Ich hoffe es ist nicht zu langweilig was ich schreibe und wie
ich schreibe und trotz mehrmaligen Lesen bin ich sicher, dass tausend
Fehler in meinen Berichten zu finden sind. Was solls, niemand ist
perfekt und wenn ich etwas hier lerne oder bereits gelernt habe, dann
ist es eben dieses. Doch warum sollte man auch perfekt sein, was würde
das ändern, was verbessern, soll man nicht aus seinen Fehlern lernen?
Was kann man dann noch lernen, wenn man doch schon alles richtig macht
und wie langweilig wäre das, was daran wäre dann noch Leben.
Wo soll ich Anfangen, vielleicht an meinem hygienisch furchtbarsten
Erlebnis in der letzten Zeit oder doch lieber beim Tollsten? Es gibt so
viel zu erzählen und ich freu mich schon darauf mit euch zusammen zu
sitzen und euch die Bilder zu zeigen.
Zurück zu der Hygiene: Stellt euch vor ihr sitzt mit den Lehrern und
Dorfältesten zusammen in einem kleinen Dorf, um einige Probleme der
Klinik und Umgebung zu besprechen und eine der Lehrerinnen setzt dir ihr
kleines Baby auf den Schoss und ja das ist echt toll, das Baby lacht
dich an und spielt mit dir und dann siehst du das dieses kleine Ding am
ganzes Körper die Krätze hat. Was nun ich konnte ja schlecht schreien
pfui und das Baby beiseite legen um schnell mal 10 Stunden Duschen zu
gehen so heiss, dass Verbrennungen das kleinste Problem wären. Also was
tun, als erstes Mal ruhig bleiben und nicht an mein Ideal von Hygiene
denken um jegliche Panik zu vermeiden, irgendwie dieses wirklich süsse
Kind loswerden und dann versuchen den Rest des Tages nicht mehr dran
denken, bis die Möglichkeit der Dusche besteht. Ihr könnt mir glauben,
das waren echt harte Stunden und es hat mich überall gejuckt. Und ich
musste noch in 2 andere Dörfer, bis ich wieder zurück konnte, da kann
eine Stund zu nem gefühltem Jahr werden. Aber wir sind in afrika hier
ist alles möglich, auch das ich in einer halben Stunde beim Spiel mit
Steinen all meine Kaugummis an ein paar Kinder des Dorfes verliere, da
sie viel geschickter sind als ich, es hat echt Spass gemacht sich so de
Zeit zu vertreiben, während die Männer mit Beten beschäftigt sind. Wenn
du durch die Dörfer gehst und dir das Leben in den Häusern /Tukuls
ansiehst, dann ist das schon sehr interessant, doch das Erste was ich
tun musste, war meine Idee von Sauberkeit und Hygiene abgeben, um nicht
anzufangen jedes einzelne Haus zu schruppen, doch auch wenn die Kinder
echt schmutzig sind, sind sie einfach süss, vielleicht sind das aber
auch nur meine weiblichen Hormone und meine tickende innere Uhr – man
wird ja nicht jedes jahr 30!!!
Mein aller aller aller-tollstes erlebnis, war meine erste Geburt, ja
also nicht ich habe geboren, ich war die Hebamme, nachdem ich völlig
gestresst mit der Inventur in Killin beschäftigt war und den Job nur
noch hassen wollte, hat mich unsere Hebamme voller Entsetzen gerufen und
aus der Pharmacy gerissen. Welch ein GLück für mich: Die Frau kam auf
einem Esel nach Killin, seit meheren Stunden unter der Geburt und nach
einem ersten und Herauskramen meiner Kenntnisse, die ich in Lichtenberg
sammeln konnte, war das was ich da so sah nicht das Bild was ich wollte:
Panik, da war doch nicht der Kopf fühlbar sondern erstmal nen Arm. Keine
Ahnung ob es richtig war, was ich da getan habe, aber wir haben dieses
Baby geboren ohne etwas zu zerbrechen und es war so süss, ich hätte es
am liebsten nie wieder hergegeben Alle waren glücklich und ich super
stolz auf mich und wohl die glücklichste Person von allen. Es ist doch
echt ein Wunder der Natur und eines der Schönsten dazu!!!
Ich freu mich darauf weiter in die Dörfer zu gehen, um die Leute zu
treffen, vor allem die alten Frauen, es ist so interessant in deren
Gesichter zu Blicken – ein Blick genügt um die Lebensgeschichte zu
lessen, jede einzelne Falte ein anderes Ereignis, das zahnlose Lächeln,
der Stolz mit dem sie Altern, respektiert und geachtet von der
Gemeinschaft. Wie oft habe ich mir nur ein wenig davon in der Maria
Heimsuchung für die alten Menschen gewünscht. Damit meine ich nicht dass
das Personal nicht respektvoll ist, sondern in unserer Gesellschaft ist
es ja nicht wirklich einfach alt zu sein und wieviele alte Menschen sind
trotz Angehöriger einsam. Das kann dir hier nicht passieren. Manches ist
eben doch besser in Afrika, auch in Darfur.
Ach ja und noch etwas, wenn ich nicht zurückkommen sollte, dann
vielleicht weil ich geheiratet habe, ich habe einen sehr lieb gemeinten
Antrag bekommen, wenn ich noch etwas zunehmen würde, dann wäre der Herr
bereit mich zu seiner dritten Frau zu machen, da er mich sehr nett und
hübsch findet und ich eifrig arbeite, nur das mit dem Gewicht, das
müsste ich noch in den Griff bekommen und um mich zu unterstützen, hat
er mir auch gleich sein Mittag mit mir geteilt – ohne seine Hände zu
waschen, naja, wie kann man das abschlagen, aber die Nacht habe ich
Kilometer zwischen Latrine und meinem Raum zurückgelegt, nicht sehr
förderlich für die Gewichtszunahme (vielleicht stehen die Chancen einer
Rückkehr doch nicht so schlecht).
Was auch sehr beeindruckend ist, das nach einigen Problemen alle Sheiks
der Umgebung zugestimmt haben eine Mauer um das Krankenhaus zu bauen,
mit unserer Unterstützung durch unsere Autos, mehr nicht. Das ist echt
nen Riesending – jede Woche ist ein anderes Dorf zuständig und sie
müssen soundso viele Steine organisieren und den Bau unterstützen, so
die Männer (unterstützt von Konstrukteuren) bauen, die Frauen kümmern
sich um Essen und Trinken und darum das die steine da sind, wo sie
gebraucht werden und sogar die kleinsten Kinder schleppen die Steine –
könnt ihr euch das in Deutschland vorstellen?
Das soll es erstmal gewesen sein, auch wenn ich nicht so häufig
schreibe, seid ihr doch immer in meinen Gedanken, ich vermisse euch, das
Reden, das Beisammensein, Kino, was Trinken gehen, Spass haben, Motorrad
fahren, streiten,…
Bitte nehmt es mir nicht übel, das ich diesen Weg gehe, es ist der
Richtige und auch wenn es hart ist von einander getrennt zu sein und ich
oft Heimweh habe, hat mich noch keine Arbeit so gefordert und
gleichzeitig glücklich gemacht. Ich weiss, dass es nicht einfach ist zu
verstehen, aber vielleicht versucht ihr es. Ich will keine Bewunderung
oder sonst etwas in der Art, ich freue mich darüber, wenn ihr mich nicht
vergesst und wenn wir uns wiedersehen um auszutauschen, was wir erlebt
haben, denn nur weil ich hier andere Dinge erlebe, ist es nicht weniger
wichtig für mich eure Erlebnisse, euer Leben zu teilen. Ihr seid mir
wichtig, auch wenn ich es nicht so zeigen kann.
Hello dudes,
It’s time for some new stories from nowhere on the end of the world. I
hope it’s not too borring what I’m writing and even my style to write. I
know there are a lot of mstakes inside, but often I cannot find even if
I’m looking through thousand times – nobody is perfect. That is what I
learned here. And why it should be different, what it would change, what
it would improve. You should learn from your mistakes, shouldn’t you?
What can I learn if I’m perfect, how borring that life would be?
Where I shouéd start: may be with the most horrible hygiene Expierence
in the last time or with the most beautiful moment? I have so much to
tell you and I’m happy to see you again to sit together to show you all
the pics.
Back to the hygiene: Imagine you are sitting together with the teacher
and the community leader from a small village to discuss some problems
about the clinic and the neighbourhood. One of the female teachers is
placing her baby on your knees and that is nice the baby is smiling and
playing with you and than you see that this baby is full of scabies.
What you can do? It’s not possible to scream “pfui” and put the baby as
fast as possible aside to go for a shower for ten hours with such hot
water that later the burns will be the smallest problem. Okay Ines keep
quite no panic, give up to think about your ideal of hygiene, give the
really cute baby back to the mother and continue your work till you will
be able to take a shower. You can believe me that was one of the hardest
hours ever. My whole body was itching and I had to go to two other
villages before return back to the compound, that is the moment were one
hours feels like a year. But we are in Africa everything is possible,
even that I loose all my chewing gum in an half hour playing a stone
game with some boys from the village, they really are handier than me,
was funny and nice to spent the time like this to wait for the praying
men. If you are visiting the villages, the real life in the
tukuls/houses it’s interesting, but at fist I had to give up my idea of
hygiene, only that I’m not getting crazy, otherwise I would start to
scrub each house. But even when the children are dirty they are so cute,
but may be that are only my female hormones, my alarn clock inside what
is ticking loud – you get not every year 30!!
My most wonderful (incredible, you didn’t said that it is not allowed to
write this word – big smile) moment was, when I got my first baby, okay
not reall my baby, but I was the midwife. I stucked in the f.. inventory
in the pharmacy nearly to quit the job, when our midwife was coming to
catch me. Luck for me: the woman was coming on a donkey after a long
time in labour without a final result. So I was looking deeply in my
brain to remember what I learned in the delivery room in Berlin –
Lichtenberg, but what I found after examination the woman makes me
feeling like panic – that was not what I wanted, there was the head but
not only even I could feel an arm. I don’t it was correct or not what we
did, but we delivered this cute baby without any broken bone. It was so
cute I wanted to keep it. Everybody was happy and I’m sure I was the
happiest from all and proud. It is really a natural wonder, one of the
most beautiful wonders!!!
I’m looking forward to go to the next villages, to meet the people
there, especially the old women. It’s so interesting to look in their
faces – one look is telling you the whole story of their life, each
wrinkle anther happening, the teethless smile, the pride, with what they
get older, respected by the community. How often I had the wish to have
only a bit of even this for the old people in the hospital MHS in
Berlin. I don’t want to say that the nurses and doctors are not
respectful with the patient, but it’s not easy to get old in Germany.
How often the older are lonely, that is not possible here. You can find
some things there are better in Africa, even in Darfur.
One thing more, if I’m not coming back on time may be I’m married. I got
a nice proposal of marriage, I only need to get more weight, than the
nice man could think about to make me to his third wife. He finds me
nice and beautiful, he likes that I’m working hard, but this with the
weight I should change and to help me for this he was charing his lunch
with me, eating with non washed hands, how I can deprecate such a offer,
but it was not well working, this night I spent a lot of kilometre
between the latrine and my room, not good for theincreasing of the
weight (may be the possibility to go home is not so less)
Something else what is really impressing: after some problems the sheiks
from the different villages agreed
To built a wall around the hospital with our supply but only by giving
our cars for transport. That is an huge thing each week another village
is responsible to built a part of the wall, everybody is helping, the
men for the construction (in cooperation with builder), the woman for
food and drinks and even the little children are helping – could you
imagine something like this in Germany or where ever?
That’s for now, as well if I’m not writing soften you are in my mind the
whole time. I miss to talk with you, to be together, go to the cinema,
for a drink, having fun, riding the motorbikes, argue,…
Please don’t resent that I’m going this way, that is the right way for
me, even if it is sometimes hard to be apart from each other. Often I
have homesickness, but never a job claims me so much and makes me happy
on the same time.
I know that it is not easy to understand, but try it, I don’t want
admiration or something like this, I’m happy if you don’t forget me and
we can see / meet each other again to chare our experience as well there
are really different but nevertheless more or less important, I so
interested in your life, because you are important for me, even I can
not show so well what I’m feeling.
Ines

3.2.09 06:01
 


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