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Was ist so bei mir passiert 2008?



Mein Jahr begann frierend im Norden vom Irak mit einer kleinen Party in unserem MSF Haus. Ich war in meiner ersten Mission mit ärzte ohne Grenzen für 6 Monate. Gestartet im Dezember nach Monaten des langen Wartens auf den ersten Einsatz – Kriegsverletzten- und Brandopferbehandlung. Ich glaube manche haben gedacht, die macht das bestimmt nicht, das ist nur alles hohles Gelaber und andere haben vielleicht auch gehofft, dass ich lieber zu Hause bleibe, aber ich bin gegangen und es war richtig so. Auch wenn ich oft gedacht habe, warum wir das alles machen und welcher Sinn dahintersteckt, aber oft habe ich in den Gesichtern der Patienten gesehen, warum wir da sind. Was ich da gesehen habe, kann man in Europa nicht finden, auch wenn es mehr oder weniger gleich nebenan liegt, liegen doch Welten dazwischen. Das Land gebeutelt von Jahren des Krieges. Auf der einen Seite mittlellose Bevöllkerung und auf der anderen Seite eine Menge Prunk und Reichtum. Wirklich unglaublich!

 Die Kurden sind total offen und herzlich und auch wenn nicht so häufig konnten wir diese Gastfreundlichkeit geniessen.

Im Juni war ich dann pünktlich zum Geburtstag wieder zu Hause und genauso pünktlich zu meiner Rückkehr, war es auch vorbei mit dem schönen Wetter in Berlin.

Meine kleine Nichte Jolina hatte ihre Taufe im Sommer, wo sich fast die ganze Familie in Lübeck getroffen hat.

Ein paar Mal konnten wir das gute Wetter zu einer kleinen Motorradtour nutzen. Das habe ich so vermisst.

Ich habe einige alte Freunde wiedergetroffen.

Nach genau 3 Wochen in Berlin bekam ich meinen ersten Anruf, ob ich nicht in einen kurzen Einsatz nach Bangladesch könnte, so von jetzt auf gleich, da es dort einen Choleraausbruch gab. Im Gegensatz zu vielen anderen, vor allem Dirk und Kerstin, war ich gleich Feuer und Flamme, obwohl ich ja eigentlich 6 Monate zu Hause bleiben wollte. Aber es ist nicht dazu gekommen, wie auch mit den nächsten 5 Angeboten, alles an security oder anderen Problemen gesscheitert, aber im Oktober war es dann soweit, dass ich mit MSF Spanien in den Sudan gereist bin, um etwa 3 Wochen wieder nach Hause zu kommen, ohne wirklich gearbeitet zu haben.

Ende November dann der nächste Versuch mit den Schweizern, und es begann auch alles super. Wir konnten nach kurzem Briefing ins Projekt und es gefällt mir, moistens jedenfalls, auch wenn ich manchmal kurz davor war unseren Superdoc in den Allerwertesten zu treten.

Dann wurden wir nach 3 Wochen im Projekt, wo ich meinen und den Job meiner Chefin zusammen tun durfte, wurden wir evakuiert und seitdem sitzen wir in Khartoum fest…

 

2008

What’s happened in my life 2008?

The year started completely frozen in the north of the Iraq with a small party in our MSF compound. I was on my first mission for 6 month. Started in December 2007 after a long time waiting – nurse and trainer for war wounded and burn patient. I’m sure that a lot of people were thinking, that I never will go, that it’s only blablabla, what I’m saying about my plans, on the other hand there were some people (first of all Dirk and Kerstin) they hoped that I’m not going after this long waiting time. But I left, and that was the correct decision. Okay, often I was thinking, why we are here and what I’m doing. But often I could see it in the faces of the patients, why I’m there. What I could see there you never can find in Europe, even if it’s more or less neighbourhood this is another world. The country completely sapped from the long time of war. On the one side you see the indigently population and on the other side such a big dimension of pomp and richness, it’s incredible.

And the Kurdish are really friendly and hospitable. We had not often the possibility to enjoy it depends on the security rules, but when, I enjoyed so much the culture the feeling, the people. Some have nothing and share the last tings with you.

In June I was back home on time for my birthday. In the moment when I arrived the summer left Berlin.

My niece had her christening in this summer and nearly all of the family members met in Lübeck.

Few times we could use the good weather to ride the motorbikes that I missed so much. I met a lot of my friends.

After 3 weeks I got my first phone call from MSF office to go on the next mission depends on emergencies – Cholera in Bangladesh. From the first moment I wanted to go in marked contrast to my friends. Okay I wanted to stay for 6 month home, but I really like to work with MSF. This and the next 5 job offers failed, all more or less on security problems.

In October I started my next mission with MSF Spain in Sudan, I never reached the project and after 3 weeks I was home again.

In the end of November I started again to Sudan; now with MSF Swiss and it started really good, even I had to coop with two jobs in the field – mine and the job of my boss.. Sometimes I wanted to kick the ass of our “superdoc”.

After more or less 3 weeks we were evacuated and now we are stucking in Khartoum…

 

2.1.09 16:41
 


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