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Sudan again

Hallo Leute,

nun ist es schon wieder eine Weile vergangen und viel passiert. Sorry, dass ich bisher nichts von mir hören lassen habe, aber mir war echt nicht danach. Wie soll ich auch schreiben wie es läuft, wenn ich lange nicht wusste, wo der Weg hinführt. Ich habe das Gefühl, dass alle irgendwie einen Plan vom Leben haben und nur ich nicht weiß, wo ich stehe und was ich will. Ein Freund sagt, dass ist das Problem der 30jährigen, aber warum wissen dann all meine Freunde was sie wie wollen und tun das auch? Was ist der Sinn des Lebens und welcher ist meiner?!?

Aber um euch mal auf den neusten Stand zu bringen, ich bin seit kurz vor Weihnachten wieder in Berlin, nach einigen zwischenmenschlichen Diskrepanzen zwischen meinem FieldCo und mir in Äthiopien musste ich meine Sachen schon vorzeitig packen und das Projekt verlassen. Das war echt schwierig für mich, ich hatte so viele schlechte Gedanken und sehr mit mir zu hadern, ob all das Schlechte, was dieser Mann über mich gesagt hat auch war sein könnte. Da war ein großes schwarzes Loch und ich viel  natürlich mit Anlauf rein. Außerdem war es bitterkalt hier in Deutschland.

Also musste ich mir überlegen was ich tun soll in der nächsten Zeit, denn auf Staatskosten lebt es sich nicht gut – jedenfalls nicht für mich. Den Januar über war ich bei meiner Tante in Schwerin, wo ich viel Zeit zum nachdenken hatte und seit Februar arbeite ich wieder mit einer Zeitarbeitsfirma, das ist nicht das Gelbe vom Ei, aber es ist ein Job und nach einigen Verhandlungen bringt er auch halbwegs vernünftiges Geld. Und bekanntlich braucht man Geld um sich die Freuden des Lebens leisten zu können. Ich genieße es sehr wieder in der stadt zu sein, zu Hause, die Menschen, die Atmosphäre, den Trouble, die Ruhe, eben einfach alles was Berlin, meine Freunde und Familie so ausmachen. Da ich zu früh wiedergekommen bin, habe ich eine ganze Weile in Volkers Wohnung wohnen dürfen – Danke nochmal dafür – da meine ja untervermietet war. Das Pärchen, das dort gewohnt hat, war wirklich sehr nett und ich bin froh, dass ich solch ein Glück hatte. Ich bin mal wieder Motorrad gefahren und meine Knochen sind noch heil. Doch seit ich wieder hier bin, denke ich fast jeden Tag daran wieder wegzugehen. Ich wollte den Sommer hier verbringen, doch es vergeht kein Tag ohne darüber nachzudenken. Und so habe ich das Gro des Sommers hier verbracht, doch nun geht es auch wieder weg. Auch war Volker zweimal eine Woche in Berlin; er arbeitet zur Zeit in Afghanistan; und bei jedem Gespräch mit ihm wird mein Fernweh grösser, leider weiß ich nicht, ob es eine Flucht wäre oder „nur“ ein neuer Job, der mir viel Spaß macht. Ich würde die Arbeit in Afghanistan sehr interessant und sinnvoll finden, doch es gibt auch Dinge die mich noch hier halten, so geniesse ich die Zeit mit meinen Freunden und der Männerwelt habe ich ja auch nicht abgeschworen, doch wie so oft ist mein Timing nicht das beste oder wie kann man es sonst verstehen, dass einem das Glück dann trifft, wenn man nicht mit rechnet und eigentlich schon auf gepackten Koffern sitzt?

Auch habe ich mich beim ICRC beworben und auch ein Jobangebot bekommen, aber dann war eine nette Dame der Meinung, dass mein Englisch nicht gut genug ist, alles klar, ich weiß dass ich einen deutschen Akzent habe, aber nicht gut genug – find ich jetzt nicht, wer mich nicht will, hat mich nicht verdient!

So lange ich nicht weiß, was ich wirklich will und wie ich dorthin gelangen kann, werde ich wohl auch nicht gehen oder doch wieder wie schon so oft fliehen?!? So habe ich es mir jedenfalls gedacht, doch nun ist Aufbruchsstimmung mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Ich war letzte Woche bei meiner Nichte in Lübeck, denn sie hatte Einschulung, ach diese Kinder, wie sie wachsen…und dann geht es auch schon fast los – 6.09. ist Abflug in den Sudan, aber diesmal in Süden…

Ich hoffe es geht euch gut und ihr genießt die Sonnenstrahlen, wenn sie sich mal wieder durch die Wolken kämpfen, aber wir können uns ja nicht beschweren, Hitze gab es ausreichend dieses Jahr in Deutschland!

 

Hello dudes,

now it’s already a lot of time gone and a lot is happen, sorry for being late, but it wasn’t my time to write news. How I can write something if I don’t know where is my way and why? I have the feeling that everybody has a good plan for life except me. A friend of mine was telling me that this is the problem of the 30s, but why than my entire friend knows what they want and do it. What is the meaning of life and what is mine?

But to give you an update of my life, I’m back in Germany - Berlin just before Christmas, after some more or less big problems with my FieldCo in Ethiopia I had to leave early than I was supposed to go. That was a difficult time for me, because I was not sure about myself, maybe all the bad things this man said about me are right, than I would be a monster. There was a black hole and I was directly jumping in…and to make the shit bigger it was horribly freezing cold in Germany…

That means I had to think about what I want to do, because to live with the government money is not really my way of life. The January I was with my aunt in Schwerin ( north Germany=, where I had a lot of time to think and since February I’m working again with a leasing company, not the best but much better paid than in the past and I can work on ICU and in the anesthesia. And you have to work to get money and you need money to live. I enjoy the life in the town – I love Berlin with all the nightlife, atmosphere, friends and family, bars, restaurants and and and

Because of the situation that I came to early back I had no flat for a longer time, so I was living with friends and in the flat of Volker – thanks for this! I was quite lucky with the couple living in my flat…

I was riding my bike and I’m still healthy!!!

But since I’m back in town I’m thinking about going again on mission and Volker tried quite hardly to convince me to come to Afghanistan…

I wanted to stay the whole summer time in Berlin, but here is no summer, so I will leave soon and what can I say just before leaving I met a new man in town… butterflies falling in love… such bad timing, like every time with me. We will see what’s going on

Also I contacted ICRC for a job but my English is not good enough, so we didn’t find a way together, I will try my best with the English, as well as the French I tried to learn this language but after a while I give up, maybe next time…this language sounds so good if other people talk, not with me

I was the last wek with my niece in Lübeck, because she start her school time, very proud and soon I will start again to Sudan, this time in the south – departure 6.09.

I hope you enjoy your life

HUGS

Ines

2.9.10 17:10


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Lebenszeichen aus Aethiopien - Lifesign from Ethiopa

Hallo Leute,

 

was soll ich euch erzählen oder besser wo soll ich anfangen und wie soll ich alles hier unterbringen, was hier am Ende der vergessenen Welt so passiert und wie es mir geht. Ich weiß, dass ich diesmal nicht der größte Schreiber bin, aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich mich nicht so wohl fühle hier, aber auch nicht zu negative schreiben will. Es hat viel mit mir persönlich zu tun und nicht nur mit dem Projekt. Ich weiß nicht, was es ist, vielleicht war es zu früh wieder in ein Projekt zu gehen, vielleicht zu sehr eine Flucht von zu Hause, wo ich gerade nicht weiß, was und wo das ist oder tausend andere Dinge. Nach einen Haufen Stress habe ich zwar eine schöne neue Wohnung, doch gelebt habe ich dort noch nicht wirklich und wie kann ich das dann zu Hause nennen, kein einziges Bild an der Wand, nichts was aussagt, dass ich dort lebe, ich die chaotische Rumtreiberin, die so oft nicht weiß, wer sie wirklich ist und wo sie hingehört, was ist das Ziel des Lebens und wo finde ich den Weg dahin. Tausend Fragen, die einfach nicht aus meinem Kopf verschwinden wollen und einfach keine Antwort in Sicht.

Ich hoffe bei euch zu Hause ist alles im grünen Bereich und ihr stellt euch langsam auf Weinachten ein, hier gibt es so etwas ja nicht, aber vielleicht bin ich zu Weihnachten zu Hause, bin mir noch nicht sicher, aber das wird sich in den nächsten 2 Wochen hoffentlich finden.

So nun zu dem hier, was ich so erlebe. Ich war mir nicht sicher wohin ich komme und was mich erwartet, auch wenn ich all diese tollen Papiere gelesen habe, die so viel sagen und doch gar nichts wirklich widerspiegeln können, was dieses Stückchen Welt bedeutet. Das hier ist nicht Äthiopien, das ist Somalia nur mit etwas mehr Struktur und nicht der Möglichkeit zu täglichen großen Klankämpfen, da das Geld fehlt, doch das heißt nicht, dass es sie nicht gibt, weit entfernt davon, nur haben die Klans hier nicht eigene Armeen und es gibt ja noch die äthiopische Regierung, die etwas mitzureden hat. Die versucht dieses Stückchen Land unter Kontrolle zu bekommen und so kläglich damit scheitert, Gewalt und Unterdrückung ist eben keine Lösung und schafft nun mal nur mehr Konflikte. Der größte Teil der Bevölkerung hier sind Somalis, die sich häuslich eingerichtet haben, da eine Rückkehr in die Heimat nicht möglich oder nicht mehr gewollt ist. Auch wenn diese Menschen in Äthiopien leben, so sind sie doch weit davon entfernt sich als solche zu fühlen und sie werden auch nicht als solche behandelt, nur auf dem Papier.

Hier gibt es zwar nicht genügend Wasser aber trotzdem ausreichend Piraten und keiner sieht aus wie Jonny Depp und ist bei weitem nicht so lustig. Überall wo du hinschaust siehst du bewaffnete Männer und oftmals Kinder, die irgendwann mal Männer werden wollen, wenn sie die Möglichkeit haben. Es ist nicht, dass wir uns bedroht fühlen müssen hier in der „Stadt“, denn wir sind angesehen und unsere Hilfe akzeptiert und benötigt, aber es ist auch so, dass es schwierig ist, wirklich die Orte zu erreichen, wo mehr Hilfe nötig ist. Ausländer sind eben ein begehrtes Ziel und so nah an der somalischen Grenze, die nicht wirklich eine Barriere ist, ist es nochmal gefährlicher und die Möglichkeit in der falsche Hauptstadt zu enden um dann für viel Geld freigekauft zu werden, nur weil man zur falschen Zeit am falschen Ort war, ist weitaus höher als im Norden. Ich glaube auch nicht, dass da unsere Karte hilft, auf der geschrieben steht, dass  MSF nicht zahlen wird, egal ob auf Somali oder englisch. Aber ich bin guter Hoffnung, dass ich zu stressig bin und keiner diese Strapazen auf sich nehmen will. Ihr wisst ja, wie ich bin – SFG

Im Krankenhaus regiert der ganz normale Wahnsinn. Keiner fühlt sich verantwortlich für irgendwas, alles sollte nach Möglichkeit von uns gemacht werden und alles ist unsere Aufgabe, keine Ahnung wann ich mit dem Managen der Pfleger hier anfangen kann, bisher ist es der größte Kampf sie überhaupt arbeitend zu machen, nicht das es an Arbeit mangelt, das auf keinen Fall nur die Arbeitsmoral lässt sehr zu wünschen übrig, wo ich mir immer sage, aber das sind doch eure Leute. Jeder versucht dem anderen die Arbeit zuzuschieben und wenn du keinen deiner Leute findest, dann musst du nur unterm „Teatree“ schauen, dort sitzen sie und trinken Tee und um sie herum geht die Welt unter, aber die Weißen machen das schon. Und ja ich mache dann die Arbeit, ich kann nicht zuschauen, wie das kleine total ausgetrocknete Baby da in der Mittagshitze im Schoss der Mutter liegt und keiner sich kümmert und du mit der Wand reden kannst, dass eben dieses Kind jetzt bitte Flüssigkeit braucht und ein Bett und nicht erst in 5 Stunden, wenn es dann zu spät ist, aber es ist auch gar nicht weiter schlimm, wenn hier ein Kind stirbt, vielleicht für die erste Stunde und dann kommt der Alltag, ich meine damit nicht die Pfleger, ich meine damit die Familien, da ist es schlimmer, dass durch den Tod des Babies eine Essensration verloren geht und anstatt zu trauern wird eben gefragt, ob man nicht eben doch die Ration bekommen kann, wie groß muss die Armut und der Hunger sein, wie viel Leid ist den Menschen schon wiederfahren, dass sie nicht mehr trauern und mehr um jede Möglichkeit einer Gabe bemüht sind. Dass Frauen abwägen müssen mit einem Kind im Krankenhaus zu bleiben, damit dieses behandelt werden kann oder dieses Allah zu überlassen, weil ja noch 10 andere Kinder zu Hause versorgt werden müssen. Das war in Darfur anders, da konnten die Frauen die Nachbarn fragen und die haben dann die anderen Kinder versorgt, das ist hier nicht möglich, oftmals übernimmt nicht mal die restliche Familie diese Aufgabe. Warum? Ich habe keine Antwort, keiner will Verantwortung, keiner fühlt sich verantwortlich, nicht mal für die nächsten Verwandten, die wenn sie krank sind nur Ballast darstellen. Jeder versucht so schnell wie möglich jede Verantwortung abzugeben oder gar nicht erst anzunehmen, ob Mitarbeiter im Krankenhaus oder Angehörige von Patienten, so wird der alte Vater, der nicht mehr allein nach Hause kommen kann einfach nicht aus dem Krankenhaus abgeholt, obwohl er schon vor einer Woche entlassen wurde, denn dort bekommt er was zu essen und wir werden ihn schon nicht vor die Tür setzen, geht ja auch nicht, wir haben ja keine Türen.

Aber es ist nicht alles negativ und die Menschen sind nicht mehr oder weniger schlecht als woanders auf der Welt. Es ist hier eben nur schwieriger ein guter Mensch zu sein, setzt du dich ein für deine Leute und willst Dinge zum Guten ändern, dann kann es dir schon mal passieren, dass du für längere Zeit im Knast landest und wer ist dann noch Willens mehr als nötig und das noch freiwillig zu tun. Oder du fliehst aus Angst, da jemand – dein Kollege, dein Neffe, dein Freund,.. - dich für einen nichtigen Grund denunziert und du fürchten musst, dass du verhaftest wirst oder schlimmeres, wie kannst du da frei leben. Wie kannst du deine Kinder ohne Angst aufziehen, wenn es schon ein Grund ist im Gefängnis zu landen, nur weil du nicht zu irgendeiner sinnlosen Versammlung gegangen bist oder offiziellen Feier. Was für eine Qualität von Leben kannst du erreichen, wenn du nur zwischen zu Hause und Arbeit pendelst aus Angst.

Doch ich ziehe hier viel Erfahrungen heraus, ich habe vorher noch keine verletzten Löwenbezwinger oder Schlangenbisswunde gesehen und wie furchtbar das Gift im Körper wütet, wie riesig die Wunde ist, die doch nur mit zwei kleinen Eintrittspforten der Zähne beginnt. Ich konnte meine Qualitäten im Nähen verbessern und vorgestern habe ich das erste Mal eine Arterie geflickt (ist etwas was ich nicht unbedingt nochmal tun muss) ich schaffe es jetzt auch meistens eine Nadel in ganz kleine unterernährte Kinder zu platzieren. Und das sind nur einige Dinge, die mir niemals in Deutschland als Krankenschwester passieren würden. Ich lerne so viel hier, nicht nur weil man tun muss, was getan werden muss, sondern eben auch von den Pflegern hier, die weitaus mehr Erfahrung haben und auch wenn sie nicht die Verantwortung übernehmen wollen, bekommst du in Diskussionen nach und nach einen Eindruck wie viel sie wissen und was sie alles können, man muss es nur an den Tag legen und pushen. Wie groß der Unterschied zwischen der Arbeit einer Krankenschwester hier und in Deutschland ist. Wenn du oftmals zu Hause das Gefühl hast, dass selbstständiges Denken nicht gefragt ist und schon gar nicht eigenverantwortliches Handeln, so bist du hier verloren, wenn du es nicht tust, oder besser die Patienten wären verloren. Du kannst hier nicht auf einen Doktor warten, wie auch in einem Land wo es kaum Ärzte gibt. Meistens sind die Krankenschwestern oder Pfleger die einzigen mit etwas medizinischen Kenntnissen, also stellen sie Diagnosen, verschreiben Medikamente, versorgen Wunden und verabreichen jegliche Medizin. Das einzige was sie nicht tun ist eben pflegen, das ist der Job der Angehörigen. Aber es ist nicht so, dass es gar keine Ärzte gibt, vor allem unsere Ärztin hier ist nicht nur mir eine große Hilfe, um mein Wissen zu verbessern. Sie ist echt toll, auch wenn sie Holländerin ist, dafür kann sie ja nichts.

Es ist schön, wenn du kleine Kindern auf ihren eigenen Füssen nach Hause schicken kannst, wenn sie vorher mehr tot als lebendig im Krankenhaus ankamen, oder wenn ein Schlangenbisspatient nach 2 Monaten Behandlung mit einer sauberen kleinen Wunde, die vorher 10fach so groß war, nach Hause geht mit einem großen Lächeln im Gesicht. Wenn eine Frau sich nicht mehr zu Hause verstecken muss, weil wir ihr die Möglichkeit einer Operation in einer größeren Stadt ermöglichen konnten und sie nun nicht mehr inkontinent ist. Es gibt viele Dinge die schön sind und mit einem kleinen oder großen Erfolg enden.

Aber nicht alles endet glücklich und gesund, manche Patienten oder Mütter mit ihren Kindern verlassen das Krankenhaus, um einen traditionellen Heiler aufzusuchen, der dann zum Beispiel Verbrennungen zuführt, denn eine Krankheit und eine Verbrennung können nicht zusammen in einen Körper existieren, also verbrennst du dein Baby, damit die Krankheit verschwindet. Oder sie gehen zum Koran lesen, damit dieses bei der Heilung hilft, was der Glauben alles tut, nicht immer nur Gutes, denn oftmals sterben die Patienten, da sie keine Medikamente mehr bekommen.

Das soll es erst mal gewesen sein. Eine kleine Anekdote noch am Schluss der Sicherheit wegen: unsere Mauer um unser Haus herum ist auf einer Seite so niedrig, dass eines Tages 5 Jungs eben diese erklommen um all unsere Bälle zu stehlen, zu ihrem Leidwesen wurden sie dabei erwischt und von einem unserer Mitarbeiter eingefangen und mussten 6 Stunden im Gefängnis ausharren, die werden wohl keine Bälle mehr stehlen. Wir haben nun von Ajax Amsterdam Bälle gesponsert bekommen, die wir den verschiedenen Fußballmannschaften der verschiedenen Viertel geschenkt haben – Sport verbindet.

 

Hello dudes,

 

what can I tell you, where I should start not to forget something, what happened here next to the end of the forgotten world. And what to say how I am.

I know that nowadays I’m not the best writer, I was more frequently before. Maybe it’s happen because I’m not happy here, that is not only a problem of the project it’s even a lot of personal things. I’m not sure what is wrong with me, maybe it was too early to go in another project, maybe it was too much a fleeing from home, even I don’t have an idea where and what is my home and thousand things more. Yes I have a nice flat but I was not really living in to say it’s mine, no picture or photographs on the walls nothing personal, nothing what shows me as the chaotic person I am. So often I don’t know where I belong to, what is he goal and where is he way to reach it. Thousand question in my mind, which don’t want to go and I’m not able to find an answer.

I hope you’re fine home and you enjoy the beginning of the Christmas time. Here is no Christmas at all, they don’t celebrate it, but maybe I will be home for Christmas the final decision will be taken in the next two weeks, we will see.

So how it works here: I was not sure where I will end up and what I can expect from the project even if I was reading all the papers I had no idea, because you get a lot information but nothing can really explain this here. That isn’t Ethiopia that is more likely Somalia, okay with a bit more structure and less daily clan fights, because the money is missing. But that doesn’t mean any fights. The clans are not able to built up own armies and the Ethiopian government try to use the power to control the part of the country, what doesn’t work out very well and maybe it isn’t the right way to use violence, inhibition and fear. That for sure only creates more conflicts. The majority of the population here are Somalis, who settled down here because a going home isn’t possible or not the wish anymore. Even if these people living in Ethiopia means not that they feeling like a part of the country and they are so far away to be accepted as Ethiopian. Maybe on paper but not more.

Notwithstanding we don’t have enough water here you find a lot of pirates here, but nobody looks like Johnny Depp and far away being funny as him. Everywhere armed men or better young boys who want to be a man later, if they have the possibility to grow up. It’s not like unsecure for us we are not feeling threatened, we are accepted and needed, that makes us safe around the population in town. But outside?!? It is still not allowed for us to reach the places where the help is really needed, because it’s “unsafe”. Those are people who are not allowed to get access to medical help. On the other hand foreigner are preferable target persons to be kidnapped especially next to the Somali border, what is not really a barrier and it is a much higher risk here than in the north to end up in the wrong capital to be sold for a lot of money and I’m not so sure that our nice MSF card is working, where it is written that MSF will not pay, no different if it is in English and Somali written. I still believe that I’m a too difficult person to be kidnapped, they will be not happy with me – big smile.

In the hospital you can find the normal insanity. Nobody feels responsible for anything; everything should be done by the expats – by us. No idea when I can start to manage the nurses and their work till now I really struggle hardly to make them work and the problem is not that we don’t have enough work – far away it’s more the missing working morale. I cannot understand because that are not my people that are their own people. Every time if you cannot find the staff you only need to go to the tea tree, there you can find them drinking tea and around the world is sinking, but this white people will make the work for sure; and yes I’m doing it because I cannot accept that the little baby in the arms of the mother already dehydrated is sitting in the middle of the day in 40° waiting that it will be treated. And yes I think it needs the treatment on time now and not in 5 hours when it is already too late. But it isn’t a problem if a baby or child passes away. I don’t mean the nurses I mean the relatives the mothers, maybe in the first moment but than it’s more difficult that now there is a food ration less to get and instead to mourn they will ask to get the food ration even without child. How worse is the situation how big the hunger that there is no time to cry to mourn, what happen to all these poor people?!? What kind of life when mothers have to decide to go in the hospital with one of the child or to let Allah do it because all the others home need her as well.

That was so different in Darfur, where the women could ask the neighbor to help and they did without questions. Her even the nearest relatives are not willing to take care on the rest of the family, no responsibility. Sick people are only ballast. I have no answer why it is like it is, but it is quite difficult to accept this for me. Like if the relatives don’t take their old father home even if he is already discharged since a week, because in the hospital he is getting food and we will not kick him out of the door, for sure because we don’t have doors – so poor!!!

But not everything is negative -for sure not- and the people are not more than less bad or good than everywhere else. And it is even quite difficult here to be a good person, you can end up in the prison for a long time only depends on the reason that you wanted to improve the life of your people. Who will continue keep trying if this happen. Or you have to flee to keep your life or not getting arrested because somebody denunciate you for such a small reason, your own colleague, your nephew, your friend…  How you can nurture your children freely without fear, if it is already a reason to be arrested when you don’t join a meeting or official celebration? What kind of quality you can reach if you only go to work and home because you are so much scared?

But I even get a lot of benefit from working here, I’m learning a lot I never saw before a wounded lion fighter or a wound out of a snake bite, how big the wound is getting, starting only with two small inlets and ending depends on the toxin in a big necrosis. I could improve my suturing and two days I sutured the first time an artery (that I don’t need again) and now mostly I place a canula correctly in a little malnourished baby. And that are only few things, what never would happen to me in Germany as an ordinary nurse. I learn so much not only because it’s needed to be done, no even from the nurses here. They don’t want to take responsibilities but with a lot of discussions and day by day you find out how much they know. The difference between being a nurse here and in Germany could be not bigger. Often I felt in Germany that thinking is not allowed and for sure not working independently. If you would do this here you would be lost, but for sure if there is such a big lack of doctors and often a nurse is the only medical person. If there is nobody else what can you do, you have to diagnose, to describe medication, to dress and suture wounds and apply every kind of medication. The only thing what nurses are not doing here is nursing care that is the job of the relatives. But all this doesn’t mean that here are no doctors, our expat doctor is really good, I like here a lot. She knows what she is doing and that is quite a lot and she helps me to improve my knowledge. She is great even if she is Dutch, but that is not her fault.

It’s so great if you can send a child home walking what arrived more dead than alive in the hospital, or if a patient with a snake bite is going smiling home with a clean small wound what was 10 times bigger before. If a woman doesn’t need to hide in the house anymore, because we could send her for an operation so that she isn’t incontinent. A lot of small and big successes, but not only, we even have patients leaving the hospital to be treated by the traditional healer with burnings (they believe that a burn and a sickness cannot stay together in the same body, so they burn the patient especially children that the sickness leave the body) or going for Koran reading and die because on missing medications. A lot of things happen depend on believing it but not everything is possible.

Okay that is it for now only a small story at the end to explain how safe we are. The wall around the compound is on one side not really high, so less that 5 young boys jumped over to steal all our balls. They were seen by one of our national staff and he catches’ them. They ended up in the prison for six hours – I think they never will steal again. But  the football club Ajax Amsterdam sponsored balls, so we could give to the bigger teams here in town balls, they were really happy – sport brings the people together

 

HUGS Ines

10.11.09 14:24


Ich bin wieder weg - I'm away again

Hallo Leute, es istz wirklich viel Zeit vergangen, in der ich nichts geschrieben habe, aber ich lebe noch, das ist sicher.Gerade sitze ich im Flughafen London-Heathrow und warte auf meinen Weiterflug nach Adis Abeba, um von dort aus nach 2 Tagen Bürokratie und Briefing weiter nach Wardher in der Somalischen Region von Äthiopien zu fliegen, wobei es noch nicht sicher ist, daß alle Formalitäten in 2 Tagen erledigt sind; wenn ich da an den Sudan denke, dann binb ich nicht sehr optimistisch. Vielleicht hätt ich ja doch lieber wieder zurück in den Sudan gehen sollen, angeboten wurde es mir jedenfalls von der Schweizer Sektion, aber da ich auf der black-list stehe, wäre das wohl nicht die beste Idee, auch wenn ich die Menschen im Projekt gern wiedergesehen hätte. Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben im Leben, das wissen wir ja alle. Es tut mir leid, wenn ich mich in letzter Zeit rar gemacht habe und kaum Zeit hatte, doch es war wirklich stressig: Arbeit, Wohnung,... Nun beginnt die Zeit in der ich mir darüber keine Gedanken mehr machen muss und alles vertrauensvoll in Kerstins Hände lege. Nach all dem Stress mit der neuen Wohnung und der vielen Arbeit, bin ich sehr dankbar darüber, ohne Dirks fleißigen Hände hätte ich das wohl nicht gepackt oder vielleicht doch, aber nicht in der Qualität - Danke dafür, auch wenn es oftmals Streit gab und es nicht leicht war . Und zum Glück habe ich auch ein Paar gefunden, an die ich meine Wohnung während meiner Abwesenheit vermieten konnte, hoffentlich die richtige Entscheidung, aber ich habe ein gutes Gefühl. Trotz der letzten recht schönen Tage in Berlin werde ich weiß, wie eine Kalkwand in der glühenden Hitze von Wardher ankommen und hoffen, dass ich bei 46°C nicht sofort verbrenne oder zu Staub zerfalle. Zwischendurch war ich ja auch noch in Toronto - Kanada zum Training über Flüchtlingsangelegenheiten, Rechte und Pflichten der Einwanderung, aber das hätte ich mir auch schenken können, da es nur theoretischer Sch.. war, der bestimmt wichtig ist für den bürokratischen Teil einer solchen Angelegenheit, aber für mich weniger brauchbar. Aber ich habe dort meine Zeit mit Dana verbracht, die kurz vorher aus einem Projekt in Birma kam und wir hatten echt viel Spass, 2 Zwillinge zusammen, das kann doch nicht gutgehen, das paßte wie A... auf Eimer. Wir hatten echt viel Spaß und auch mit Stephanie aus Kanada, war es echt lustig, so vergingen die Unterrichtsstunden etwas schneller. Zu meinem 30., den ich auch schadenfrei überlebt habe (und es hat wirklich nicht weh getan), habe ich von meinen Mädels eine Frauenwochenende in einer Therme geschenkt bekommen und ich glaube wir hatten Spaß, ich für meinen Teil kann dies jedenfalls behaupten und es hat auch echt gut getan mal abzuschalten, nachdem ich in einer Woche meine beiden letzten Omas verloren hatte. Ich habe ja zu den glücklichen Kindern gehört, die mehr als 2 Omas hatten, doch nun sind sie allen icht mehr und man muß mal wieder schmerzlich feststellen, daß das Leben vergänglich ist. Zum Glück für mich hatte ich nicht zu engen Kontakt zu meinen Großeltern, so daß es mir nicht so sehr das Herz zerrissen hat, wie damals bei Oma Marianne. Ich glaube ja nicht wirklich fest an Gott, aber ich glaube, daß es nach dem Tod noch etwas gibt und so hoffe ich, daß sie es gut haben, dort wo sie jetzt sind. So nun bin ich mal guter Dinge, daß es toll wird in Äthiopien und wünsche euch viel Spaß, wo immer ihr seid, wenn ihr mir schreiben wollt, dann bitte an: msfh-wardher-sat@field.amsterdam.msf.org und in den Betreff meinen Namen. Vergeßt mich nicht und meldet euch, das freut einen immer, vor allem mich, denn Wardher ist in der Mitte vom nichts mit sehr eingeschränkten Möglichkeiten der Kommunikation. LG Ines Hello buddies, a really long time ago that I wrote, but I´m still alive, that´s for sure. Just now I´m sitting on the Airport London-Heathrow waiting for my connection flight to Adis Abeba. There I will stay 2 days for bureaucratic issues and briefing and than I hopefully can start to Wardher in Somalia region/ Ethiopia. But still I´m not sure it will work out. If I remember Sudan, than I´m not really optimistic. We will see. Maybe I should go back to Sudan MSF Swiss offered me the position in Golo again, but I´m black-listed, so I´m not sure that would work out. No good idea to sit again a long time in Karthoum doing nothing except waiting for papers.. But I really would be lucky to meet the people of the project again. But each of us already know that it is not possible to get everything wanted. I´m sorry that I was not available in the last time, it was really stressfull for me: job, new flat,... Now the time starts where I´m giving everything in the hands of my best friend and I don´t need to think about - I´m a lucky person, sorry Kerstin. After all this stress with the flat, such a lot of work I have to give a big thanks to Dirk, without him it would not work out. May be I could do it, but not in this good way, we had a lot of fights but in the end I´m really thankfull. Fortunately I found a couple what is renting my flat during my absence. I hope this decision is the right one, I have a good feeling. Even with the nice sunny last days in Berlin I will go completly white to the heat of Wardher (ca 46°C). I hope I will not burn immediatly or to disintegrate to powder. Between all this past stress I was in Toronto-Canada for training about refugee issues and forced migration, but it was a big flop only theoretically informations, statistics and numbers, nearly nothing about humans loosing everything but still alive mostly more or less. But I had fun with Dana, who I met there. She was just coming back from her project in Birma. Two twins together means a lot of fun and trouble, it worked really well, may be we will see us for holiday during our missions now. And I met Stephanie from Canada, she is as well a great person., we had fun in the lessons. For my 30. (it was not painfull) I got a nice present from my friends a spa weekend, we had a lot of fun and it was a good idea after this stressfull time. I lost my last both grandmothers in the same week. In my childhood I was a lucky girl with 4 grandmothers now all passed. This is a moment where you have to realize painfully that everything is frailly. I had not such a closed contact to them so it was not so painfull like with my grandmother Marianne and I believe that you go to a next step after the death, so hopefully they are fine, where they are now. So now I´m going to Wardher and will have a nice mission, if you want to write me than please to this address: msfh-wardher-sat@field.amsterdam.msf.org subject my name, I really hope you will write me, because Wardher is in the middle of nowhere and the communication options are really limited. Have fun HUGS Ines
11.8.09 08:57


Wieder zu Hause - Back home

Hallo Freunde,

na wie geht’s euch?

Ich weiß, ich hab lang nichts von mir hören lassen, aber das heißt nicht, dass es mir nicht gut geht oder nichts passiert ist in meinem Leben - ganz im Gegenteil.

Alles verändert sich, einiges ist gut und anderes weniger, aber alles führt auf neue Wege und auf neuen Wegen, die vorher keiner gegangen ist, kann man auch Spuren hinterlassen.

Nach Darfur versuche ich mich zu Hause wieder zurechtzufinden und eigentlich klappt das auch ganz gut. Doch es ist immer noch unwirklich und fühlt sich falsch an ein Projekt so ohne Abschluss verlassen zu müssen. Es war eben nicht schön, wie das alles ausgegangen ist. Nachdem der Präsident des Sudan El Bashir am 4.03.09 nun endlich der Menschenrechtsverletzungen vom internationalen Gerichtshof angeklagt wurde, hat dieser prompt mehrere Hilfsorganisationen unwiderruflich aus dem Land geworfen, darunter auch MSF, aber nur einige Sektionen; die Schweiz war nicht darunter, aber trotzdem mussten wir nach Hause, da sie uns unsere Papiere weggenommen haben und wir daher nicht zurück ins Projekt konnten. Also bin ich am 12.03. wieder zurück nach Deutschland ohne ein Auf Wiedersehen und macht’s gut, aber es ist leider nicht zu ändern.

Zur Belohnung wurde ich hier auch gleich dabei am ersten Tag dabei geblitzt, wie ich bei rot über eine Ampel gerauscht bin, na das kann ja nur teuer werden, aber so kann ich mein Land in der Wirtschaftskrise unterstützen, wir sollten ja alle unseren Teil dazu beitragen.

Auch war ich gleich bei Jana bei der Babyparty, war echt lustig und es scheint ja auch gerade eine Schwangerschaftsepidemie umzugehen - Aber Jana sehr schöner Babybauch, du siehst einfach nur glücklich aus.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Osterfest und konntet es mit Familie und Freunden genießen, das Wetter hat ja dazu eingeladen. Wir waren mit dem Motorrad unterwegs und das hat wirklich gut getan und auch die Familie habe ich gesehen. Auf dem Weg zu Muttern wurden wir auch gleich von der Polizei herausgezogen, hattet ihr gewusst, dass mit zu kleinen Rückspiegeln zu fahren teurer ist, als ohne zu fahren – das kann einem doch auch wirklich nur in Deutschland passieren.

Bei mir ist viel passiert: neuer Job, neue Wohnung - all das bedeutet viel Arbeit und viel Hilfe von Freunden und auch wenn ich die Beziehung mit Dirk beendet habe, steht er mir als Freund zur Seite und ist mir eine große Hilfe - Danke dafür! Es war eine schwierige Entscheidung und vielleicht für einige unverständlich, aber ich musste diesen Weg gehen.

Der neue Job bringt zwar auf keinen Fall das große Geld, aber das allein macht ja bekanntlich auch nicht glücklich. Ich arbeite bei einer Leiharbeitsfirma und bin überwiegend in der Anästhesie eingesetzt, das ist wirklich interessantes arbeiten.

Doch zurzeit bin ich krank geschrieben, nach nur zwei Tagen Arbeit, das macht sich echt nicht gut, aber ich konnte den Unfall mit dem Motorrad leider zeitlich nicht verschieben. Zum Glück ist keiner verletzt außer mir, aber ich habe es wirklich geschafft 5 Autos dabei zu beschädigen und zu allem Unglück bin ich auch noch Schuld. Ich bin recht glimpflich davongekommen mit einer etwas 20cm großen Fleischwunde am linken Unterschenkel und einen riesen blauen Fleck. Aber so konnte ich endlich mal mit nem Krankenwagen und Blaulicht fahren und dann haben sie mir auch ganz schnell Muskel, Fleisch und Haut wieder zusammengenäht. Und nun habe ich einen Knopf am Bein. Nun muss ich zu Hause das Bein hochlegen und ihr könnt euch vorstellen, wie schwer mir das fällt.

Auch die neue Wohnung birgt eine Menge Arbeit, aber dann wird es hoffentlich schön sein und mein Reich, wo ich mich zurückziehen kann.

Im Juni werde ich dann nach Toronto fliegen um am summer course of refugee issues teilzunehmen, um dann gut vorbereitet ins nächste Projekt zu starten im Spätsommer oder so, wir werden sehen, wann das sein wird. Auf jeden Fall werde ich das weitermachen und mal sehen, was dabei so noch geschieht.

Hello dudes,

how are you?

I know that I wasn’t writing a long time, but that doesn’t mean that I’m not fine or nothing happen in my life – more the opposite.

Everything is changing, some are good some less, but all of them are bringing me to new ways and on new ways, what nobody was walking before you can let your tracks.

After Darfur I try to find back home and its okay. But at least it’s not easy to accept the point that we had to leave the project without finishing without goodbye, without anything. It was not nice how it ended up. After the ICC indicted the president El Bashir, he threw out a lot of NGOs, MSF as well but not the Swiss section. But we had to leave because they kept our papers and we had no possibilities to get it back. That meant we had to leave home. On the 12.03. I was back in Germany without a goodbye and I can’t change it.

As a reward for all this I got a ticket for crossing a red traffic light. That will be expensive but I think I have to help my country in the economic crises; it’s my part, what I can contribute.

As well I was at the Baby party from a friend Jana, it was nice and it seems that it is like a pregnant-epidemic here. Jana - You have such a nice baby belly, you look so happy.

I hope you had happy Easter with your family and friends, the weather invited us here in old Germany. We were riding the motorbikes, it was so nice. And I was meeting as well my family – on the way to my mother I was stopped by the police for a check and my mirrors are too small. Can you believe that it is more expensive to ride the bike with too small mirrors than without, can’t you? That is only possible in Germany.

It’s much happen in my life: new job, new flat – that means a lot of work and many needed help from friends, and even when I separated from Dirk, he is on my side as friend and helps me a lot – thanks for this! I know that some don’t understand why I’m doing this, but I have to do it, I had to go this way.

The new job is nothing to earn much money but really interesting and as usual money alone makes not happy.

I’m working with a temp agency and mainly deployed in the anaesthesia, really interesting.

But at the time I’m in sick leave because I had a motorbike accident, its not the best time for work after two days to go in sick leave but I cannot change. Thankfully nobody is injured aside from me, but I damaged 5 cars and it was my fault. But even me I can be lucky I only have a 20cm laceration and a big bruise (blue stamp – can you remember, can’t you Daniel?) I could drive with the ambulance. In the emergency room they suture me, my muscle, my meet, my skin and now I have a button on my leg. And now I have to lay down at home and you know how hard it is for me.

Even the new flat brings a lot of work and hopefully it will be my own fine castle, where I can tak off from the rest of the world.

IN June I will fly to Toronto to participate the summer course of refugee issues and than hopefully I will go fast to the next mission, we will see what is going on and when.

Bye

 

19.4.09 15:30


26.3.09 16:22


Das Ende oder doch nur eine andere Art von Neuanfang – finish or a different kind of restart

Ist das nicht eine der schönsten Ines’ die ihr je gesehen habt?

Ich weiss, es ist nicht das beste Bild aber dieser kleine Wurm wird den Sudan retten, wird die Welt verändern, wird machen das Alles gut wird. Sie wird mal eine tolle Frau sein, nicht nur auf ihre hübsche weibliche Art. Sie wird nicht nur Mutter und Hausfrau sein, sie wird auch all die anderen Dinge tun, sie wird den Sudan auf positive Art und Weise verändern. Ja ich weiss, das ich träume, aber das ist das, was mich zur Zeit aufrecht hält, was mich noch ein wenig hoffen lässt, denn wenn erstmal die Hoffnung gestorben ist, dann gibt es nichts mehr, was noch Sinn macht und noch bin ich nicht bereit aufzugegeben, auch wenn für mich dieses Projekt als gescheitert gilt. Da gibt es kaum noch etwas, ausser ein Wunder, was dies aufhalten kann, doch wenn nicht ich, dann eben jemand anders wird hoffentlich die Arbeit und die Hoffnung weitertragen, weiterführen. Dieser kleine Wurm wird nicht nur die dritte Ehefrau von einem Mann, dem sie dann 10 oder mehr Kinder gebährt ab ihrem 14 Lebensjahr und nebenbei noch die Hausarbeit und die landwirtschaftliche Arbeit macht, um all diese Kinder durchzubringen, damit der Mann ab und zu mal zu ihr als dritter Frau kommt.

Was muss man tun, damit sich die Welt zum Guten wendet und wer bestimmt eigentlich, was das Gute ist, wer bestimmt, was uns glücklich macht und was traurig? Wer kann sagen, was den anderen ängstigt oder ärgert, was mich wütend macht ist für den anderen nur eine Lapalie. Wer kann sich das Recht herausnehmen zu entscheiden, was der andere zu fühlen hat. Gefühle haben ja nunmal nichts mit Logik oder Verstand zu tun. Vielleicht wird diese Ines ja eben auch eine glückliche Frau mit 10 Kindern... wenn es sie glücklich macht, dann werde ich mich auch darüber freuen. Auch andere können dieses Land verändern und sollten das auch tun und sie sollten nicht warten bis Ines alt genug ist, es zu tun, das dauert noch etwas, ist ja erst am 14.02. diesen Jahres geboren. Ich hoffe so sehr, dass nicht eintritt was alle, unter anderem auch ich, befürchten, was hier in nächster Zeit passiert. Was angedroht wird, was die Gerüchteküche so ausbrodelt. Bleibt wirklich nur zu hofen, dass wir uns irren, inshallah!

Um auf die Gefühlswelt zurückzukommen, keine Ahnung wie ich das am besten erklären kann, aber für mich ist das was ich zur Zeit fühle, wie ich reagier, was ich befürchte, erlebe selbst sehr unverständlich. Ich bin eigentlich ja doch eher optimistisch und versuche immer erst das Gute zu sehen und will das alle auf irgendeine Art und Weise glücklich sind oder wenigstens zufrieden. Aber zur Zeit bin ich nicht mehr ich selbst. Ich fühle mich schwach, unverstanden von mir selbst und von anderen, unsicher, traurig, deprimiert, enttäuscht. Es ist lange her, dass ich mich so gefühlt habe, nicht mal als ich hier so lange festsass. Keine Ahnung warum ich das alles erzähle, aber vielleicht damit ihr versteht, warum ich gerade bin wie ich bin. Ich versuche wieder die Ines zu werden, die ihr kennt, die ich selbst verstehe, aber das braucht Zeit und Verständnis. Ich weiss nicht ob es der richtige Weg ist und ob es überhaupt richtig ist das alles zu schreiben und dann noch so öffentlich, aber nun ist es eh zu spät darüber nachzudenken.

Ich habe auch viele tolle Dinge erlebt und die sollen nicht in den letzten Momenten oder Erlebnissen untergehen. Ich will nicht vergessen wie freundlich und offen die Menschen in Darfur zu mir waren in den Dörfern, wenn sie ihr Essen mit mir geteilt haben, mir von ihrer Ernte gaben, obwohl es nicht viel war, was sie ernten konnten. Ich will nicht dass dies überschattet wird von dem Gefühl was ich nun habe hier in Khartoum, wenn du in vile Gesichter schaust und das Gefühl hast du siehst Hass, nur weil du weiss bist und wenn es nicht Hass ist dann doch wenigstens Skepsis und kein offenes welcome mehr. Es ist schwierig sich die guten Dinge vor Augen zu führen in dieser Situation, vor allem wenn man sich selbst nicht mehr trauen kann, wenn man alles zuerst negativ sieht und hinter jeder Geste, hinter jedem Wort erstmal das negative sieht/hört. Sorry, wenn ihr dieses Gefühl von mir habt, es wird wieder vegehen, ich hoffe und verspreche es.

At first one question: Is this Ines not the most beautiful baby ever seen, isn’t she?

I know that it is not the best photo from the little sweet one, but she will safe the Sudan, she will change the world, she will make it possible that everything change to good. She will be a wonderful woman, not only in her beautiful female way. She will be not only mother and wife; she will do all the other things as well. She will change this country in a positive way. Yes I know that I’m dreaming, but that it is I need now, what give me a bit sense, what built me up, at least a bit. That is what let me hope, what is going on if the hope is dying, than everything is going down. And I’m not ready to give up not now, even if the project Sudan is done for myself. There is nothing more what can change it in the last moment, may be a wonder! But I hope another one will continue with my hope with the work. This little one from the picture will be not only the third wife from an old man to produce / deliver him 10 babies or more up to hear 14 year of age and in the same time make the household and farming to manage all the children only for few times with the husband when he is coming to visit this part of his family.

What you have to do to change the world to a better one; and who decide what is good, who decides what makes us happy and what worry us? Who can say what scared or upset the other one, what make me completely angry is for the other a really small thing. Who can occupy the right to decide what the other has to feel. Feelings have nothing to do with logic. May be this Ines will be a happy wife with 10 children, even this is nice for me, I will be happy if she is happy. Others are as well able to change this country and they should do it, they shouldn’t wait till Ines is old enough. She is only born on the 14.02. this year. I really hope that it will not happen what everybody (even me) is worried about in the next time. What they propose to do, what the rumors are. I hope I’m /we are wrong, inshallah!!

To come back to the world of feelings, no idea how I can explain in a good way, but nowadays it is completely not understandable what I’m feeling, how I’m reacting, what me scared, what I stay in. Normally I’m more optimistic and try to see at first the positive part, I want that verybody is happy or at least comfortable with the situation. But now I’m not anymore I. I feel me weak, misunderstood by myself and by others, insecure, upset, depressed, decived. It’s a long time ago that I had such a lot of bad feelings, even not when I was stucked here for a long time not such now. No idea why I tell you all these, but may be that you can understand me a bit, why I’m like I’m and why I react like I react. I try to step back to the Ines you know, but that needs time and value. I’m not sure that this is the correct way to express myself, but I try.

I had a lot of wonderful moments and I don’t want that I forget that with the situation now. I don’t want to forget how open and friendly the people in Darfur were with me, sharing there food, give present me even if they don’t have a lot. I don’t want to shadow this with the impression of the situation now here in Khartoum. If you look in the faces you can see hate or at least scepsis, only depends on the situation that I’m white. We are not welcome anymore. It’s difficult to see the positive things in this situation especially if you don’t trust yourself anymore, if you see at first the negative part in each word in each reaction you recive. Sorry if you have the feeling I’m now like this, I will change it, I promise.

See you soon

Ines

8.3.09 14:04


Woche 17 oder warum kann ein Valentinestag auch ohne die Liebsten toll sein wee17 or how the valenti

Nun sind schon wieder drei Wochen vergangen, wie die Zeit rennt und ich
bin ja irgendwie auch schon fast wieder zu Hause, naja das ist dann doch
etwas übertrieben. Erstmal sollte es möglich sein Urlaub zu machen. Ich
habe mir gedacht ich werde meine freien Tage am Strand von Sansibar
verbringen um schön braun zu werden, damit ihr mich beneiden könnt in
der kalten Heimat, da die Deutschen ja immer so blass sind (wurde mir
jedenfalls berichtet). Doch ihr könnt ja das Positive darin sehen, ich
verpasse einen tollen Winter, ich weiss schon gar nicht mehr, wie Schnee
aussieht, aber zum Glück hatte Kerstin mir ja vom ersten Schnee in
Berlin Bilder geschickt, als ich deprimiert in Khartoum festsass. Das
ist schon wieder so lange her. So zurück zum Urlaub, wir werden sehen,
ob das wirklich klappt denn bisher habe ich nicht die Papiere um aus
diesem Land rauszukommen und auf der anderen Seite, hoffe ich echt, das
keine Regenzeit ist auf Sansibar.
Aber bis zum Urlaub sind ja auch noch 2 Wochen hin (wenn alles klappt,
die Hoffnung stirbt zuletzt) und da kann viel passieren, auch wenn ich
nicht hoffe, dass es hier zu dem kommt, was die Gerüchteküche so
ausspuckt, doch auch wenn es zutreffen sollte, mache ich mir um unsere
Sicherheit keine zu grossen Sorgen, da wir weg sind, bevor es heiss
wird. Es ist schon kurios, das man vorher informiert wird, dass es
Trouble geben wird, damit man rechtzeitig wegkommt. Doch wir hoffen mal
das Beste.
Um auf die überschrift zurückzukommen: Valentinstag ganz ohne Rosen,
ohne einen einzigen Kuss, ohne Romantik und doch so wunderbar und
unvergesslich, wie ich diesen Tag noch nie erlebt habe (das ist nichts
gegen meine Freunde – frühere oder aktuelle-, das ist auf einer anderen
Ebene, die ein Mann nie erreichen kann, egal wieviel Mühe er sich auch
gibt). Ich war mal wieder in Killin und wie auch schon das letzte Mal
kam eine schwangere Frau und wir haben ihr Kind entbunden mit einigem
Kampf und vielen blauen Flecken an meinem Körper, ihr glaubt ja gar
nicht wieviel Kraft eine gebährende Frau hat, wenn sie unter Schmerzen
leidet. Aber das verheilt ja auch wieder und meine Schmerzen waren mit
Sicherheit nichts im Vergleich zu den ihren. Jedenfalls war ich total
stolz, alle haben gefeiert und getanzt und dieses Kind heisst jetzt Ines
– Ines Ahmed Mohamed Ishag. Das hat mich gleich noch stolzer gemacht,
ihr müsst zugeben, da kann eine Rose oder ein romantischer Tag nicht
mithalten oder?!? Ich werde gern eines Besseren belehrt, muss auch nicht
am Valentinstag sein –SFG!!!!
Neben all den tollen Erlebnissen, gibt es auch Unglaubliche, wie zum
Beispiel, dass einer meiner community health worker extra 4 Stunden
Fussmarsch auf sich nimmt, um zu unserem Haus zu kommen um das Geld für
das Training, an dem er nicht teilgenommen hat, einzufordern und
entrüstet war, dass ich ihm keines geben wollte, sondern eher auf dem
Standpunkt war, dass ich ihm das Gehalt kürzen sollte, da er ja drei
Tage Arbeit – Training verpasst hat und diesen Tag ja auch wieder nicht
arbeitet, da er ja zu mir kam. Ich habe ja vieles erwartet, aber das hat
mich echt verblüfft – negative verblüfft.
Auf der anderen Seite bin ich immer wieder verwundert, was die Leute
alles glauben, wie zum Beispiel als mein Pfleger in Killin, der das
Ernährungsprogramm dort leitet, einer Mutter klargemacht hat, dass wir
sie mittels Computer beobachten können und so ausfindig gemacht haben
und ihren Sheik informiert haben, sie wieder zu uns zu schicken, da sie
2 Termine verpasst hat und noch dazu das Plumpynut (therapeutische
Nahrung) für ihr unterernährtes Kind mit den anderen Kindern geteilt
hat, obwohl sie andere Anweisungen bekommen hat. Wir haben nicht mal
Strom in Killin, aber Computer, doch es hat gewirkt. Er hat echt ins
Schwarze getroffen und beim nächsten Besuch, sah das Kind gleich viel
besser aus, auch kleine Erfolge sind Erfolge!!! Das ist ja eher lustig,
aber ebenso erschreckend ist es, wenn man erfährt an welch furchtbare
traditionelle Heilung sie glauben, wie zum Beispiel gegen Meningitis
schneiden sie in den steifen Hals neben der Wirbelsäule und tun Erde
rein oder Asche, das kann ja nicht gutgehen. Ich bin ja immer dafür eine
Balance zu finden zwischen alternativer und Schulmedizin, aber da hört
es dann doch auf, das sollte einem schon der Menschenverstand sagen.
Auch habe ich immer öfter das Gefühl, das ich hier gegen Windmühlen
kämpfe, oft wäre es effektiver mit der Wand zu reden, aber man kann es
auch lustig sehen, wenn es nicht so depremierend wäre, wie zum Beispiel,
dass nach einem 5 Stunden Training mit den Hebammen über ANC (so was wie
Schwangerschaftsvorsorge) nur herauskam, dass siejetzt den Frauen sagen:
if mushkila kadir, koaige affraince – so etwa: Wenn die Probleme richtig
gross sind, dann kommen der weisse Doktoren. Naja, das ist weit von dem
entfernt, was wir besprochen haben, aber das ist ihre Zusammenfassung –
Training völlig fehlgeschlagen, morgen neuer Versuch. Ist ja nicht so,
das ich beim ersten Fehlversuch aufgebe, ich kann stur sein, wie ihr
wisst. Doch ich bin echt froh, wenn die neue Hebamme kommt.
Und trotzdem mag ich diesen Job und ich glaube oder besser ichbin fest
davon überzeugt, dass er mir mehr gibt als er mir je nehmen kann, auch
wenn er mich in meine Grenzen weist und mich immer wieder dazu bringt
eben diese zu überschreiten, Erfahrungen zu machen, die nicht nur den
Horizont erweitern. (Liebe Kathi, das ist speziell für dich, völlig
offen und für jeden sichtbar und doch persönlich gemeint. Ich danke dir
für dein feedback, es war toll für mich solch eine Reaktion zu bekommen
für meine Berichte und ja das ist genau das warum ich diesen Job liebe.
Ich glaube fest daran, dass viele dieser Erlebnisse, die mein Herz
berühren, auch in Deutschland oder anderswo auf der Welt möglich sind,
aber ich erlebe sie eben auf meine Art und nunmal hier. Ich wünsche
solch tolle Erlebnisse jedem von uns und auch jedem anderen auf der Welt
und die furchtbaren sollte keiner erleben müssen, aber sie sind weitaus
schrecklicher für den Betroffenen, als für mich als Helfender. Ich
verstehe warum du nicht im blog geantwortet hast und es ist auch so
schön, denn den blog kann ich zur Zeit eh nicht einsehen - HDL!!!)
Ebenso froh bin ich, wenn ich mal wieder etwas anderes essen kann, als
Zwiebeln und Reis. Das Essen wird immer eintöniger, so dass wir schon
dazu übergegangen sind, unser eigenes Abendessen zu kochen, damit was
anderes auf den Tisch kommt. Wir freuen uns über jeden Projektbesuch, da
das immer die Möglichkeit bringt, das ein Kehrpaket mit leckerem Inhalt
dabei ist und wir schrauben unsere Erwartungen ja echt runter, da ist ne
Tütensuppe oder Instant-China-Nudeln echt nen Highlight. Doch auch wenn
es echt Probleme mit einem Weihnachtspaket gab, da Alkohol drin war,
haben wir den Rest bekommen und unser Freitagsdinner war gerettet –
Käsefondue – war nicht mein Fall, da zu sehr nach Wein geschmeckt, aber
die anderen waren begeistert, ich habe mich mehr über unser
selbstgemachtes Brot gefreut und den Salat, den wir selbst angebaut
haben und die Tomaten, die wir im Markt gefunden haben (einige der
letzten). Man lernt wirklich mit kleinen Dingen zufrieden zu sein.
Doch manchmal ist es auch schwer und ich weiss nicht woher du es
wusstest meine liebe Kerstin, aber dieser Film “Mr. Magoriun’s wonder
emporium” war toll, genau das, was ich gerade brauchte, um mich besser
zu fühlen, um wieder zu glauben, nicht zu letzt an meine ganz
persönlichen kleinen Wunder zu glauben und an die Möglichkeiten, die in
einem selbst stecken, die auch in mir stecken. Ich weiss ich bin zur
zeit etwas schwierig, aber das vergeht auch wieder (hoffentlich), ich
werde mich bessern,ich verspreche es. Vielleicht war es nur Zufall, aber
lass mich daran glauben, dass es Absicht oder Schicksal oder etwas
Voherbestimmtes war, das dich veranlasst hat mir eben diesen Film zu
schicken. Danke jedenfalls dafür egal was es war!!!
Es ist toll euch als Freunde zu haben, ich denke ich brauche keine Namen
zu nennen, wenn ich mich bedanken will für die aufbauenden Worte am
Telefon, als mir einfach nur zum Weinen war – HDL!!!
Ich wünschte ich könnte euch Fotos zeigen, von den Dingen die hier
passieren, von den Menschen, von den Bergen, von allem, aber zur Zeit
ist es nicht möglich, aber bald und dann mit mehr Geschichten dazu,
bald, sehr bald…
Hab euch lieb und denkt dran, mich nicht zu vergessen, ich bin die
freche, vorlaute Göre, die immer das letzte Wort haben will - das bin
ich!!!
Already three weeks later, the time is running and I’m already near to
be home again, may be not so near, a bit overstate to say I’m nearly
home, at first I will go on holiday. I was thinking to enjoy my off-days
on the beach of Zanzibar to get a nice teint that you get jealous in my
cold home, because I heart that the German girls are so pale. But you
even can see the positive aspect, I miss a great wintertime, I don’t
know anymore how snow looks like. Okay Kerstin was sending me pics from
the first snow in Berlin, when I was depressed in Khartoum and I’m happy
about it, but this is already a long time ago for me. Back to the
holiday issue, we will see it will be possible to go for holiday,
because till now I don’t have the papers to go out of the country and on
the other site I hope that there is no raining season on Zanzibar.
But till the holidays are still 2 weeks inshala (if everything is
working, the hope is the last what is dying), everything is possible and
I don’t hope that the rumours are right, but if we will be out before
anything bad is starting, I’m not worried about the security. It’s
courious but till now every time we get informed before the trouble
started to be out and safe on time. But I’m still hoping for the best.
To come back to the topic: Valentines Day without roses, without any
kiss, without romantic but so beautiful and unforgettable what I get for
new expierence (that has nothing to do with my boyfriends – present or
past once- that is another level, what a man never can reach never mind
he is trying hard). I was in Killin and like last time there was coming
a pregnant woman in labour and we delivered her baby, my baby. It was a
fight with a lot of bruises on my body (blue stains you remember well
I hope) you cannot imaging how much power a woman can mobilize if she is
in labour-pain. But that will heal I’m sure and my pain I should not and
cannot compare with the pain of a woman in labour, it’s nothing compare
with her. Anyway I was completely proud, everybody was happy,
celebrating and dancing. And this cute baby is now called Ines – Ines
Ahmed Mohamed Ishag. That made me prouder than I was already before and
you have to admit a rose or a romantic day cannot keep up with this, can
it?!? I’m open to conviction; it’s not necessarily for Valentines Day –
big cheeky smile!!!!
Next to all this great experience I get as well incredible once, for
example when one of my community health worker was coming 4 hours by
food to our compound to demand for money for the training what he never
was join and was really indignant with me when I told him normally I
should cut his salary because he missed 3 days of the training and
training-time is working-time and even for this day, when he was coming
to ask for money he could not work. Really I expect a lot, but this
amazed me – negatively amazing.
On the other hand I’m wondering in what the people believe, for example
few weeks ago one of my nurses in Killin, who is leading the feeding
program, told a mother that we are observing her with computers and we
found her and called the sheik of the village to send her to the clinic,
because she was absent for two consultations and additional to this she
was sharing the Plumpynut (therapeutic food) for the malnourished child
with the other children in the family, though she got other clear
instructions. We don’t have electricity in Killin, but computers, but it
was working. He was hitting the mark and on the next visit the child was
really better, even small successes are successes! That is more or less
a funny story; equally I have horrible once like if you find out in what
kind of traditional medicine they believe, like for meningitis where
they are cutting the stiff neck next to the spinal cord and put earth or
ash in the wound. It’s not possible to end in a good way. I’m really
open-minded for the balance between traditional or alternative medicine
and the modern one, but there it’s finished, that should tell you your
own common sense.
Often I have the feeling to fight against windmills, often it would be
more effective and a better result if I would talk with the wall,
sometimes it could be as well funny, if it would be not so depressing
for me. After a 5 hours training for the midwives and the traditional
birth attendants about ANC (antenatal care) they now tell the pregnant
women who are coming for this service: if mushkila kadir, koaige
affraince – means if it is a big shit, than the white doctors are
coming. Okay, that was not what I trained, far away, but this is their
summary of 5 hours training – training completely failed tomorrow next
trying. It’s not normal that I will give up after the first unsuccessful
attempt, as you know, I can be stubborn. But I’m really happy, if the
new expat midwife is coming.
Anyhow I like this job and I believe or better I’m sure that it is
giving me more than it can take from me, even if it puts me in my place
and let me exceed my boundaries, to gain new experiences, that not only
to broaden my mind (my lovely kathi, that is specially for you,
completely open, readable for everybody but at least personal to you –
thank you for your private feedback for my reports; and yes that is 100%
why I’m doing this job, why I’m loving this job. I believe, that all
this experience, that deeply touch my heart, are even possible in
Germany or somewhere else in the world, but I catch them here in my own
way and I really hope that everybody from us and all the others will
have such amazing experiences and nobody should have the bad once, but
even these once are worse for the people directly involved than for me
as helper. I can understand why you were not answering in the bog and
your way is at least better, because I can not enter the blog from here
– I like you!!!)
Also I will be happy, when I can eat something else than rice and
onions. The food gets worse and worse, so that we already changed to
cook our own food for dinner to have something better on the table. And
we are happy about each field visit, because that open the possibility
to get a parcel with nice food inside and our demands are not such big,
we are already happy about instant noodles. But even if the Christmas
parcel from one of us made big problems in the airport depends on
alcohol inside, we got the rest and were happy. It safe our
Friday-dinner – cheese-fondue. I personally didn’t like because the wine
taste was too much for me, but the others were completely happy. I
enjoyed our self-made bread and the salad that is growing in our own
small garden and the last tomatos that we found in the market. Here you
can learn to be happy about the smallest things.
But sometimes it is hard for me and I don’t know how you could know this
my dear Kerstin, but this movie “Mr. Magoriun’s wonder emporium” was
exactly what I needed to feel better, to believe again, if nothing else
to believe in my own little wonders and in the potentialities that are
sleeping in myself. I know that I’m a bit difficult currently, but I
promise to try to get better, to change. May be it was only by accident
but let me believe that it was more that there is something behind like
destiny or you did it on purpose. At least thank you for that, what ever
it was!
It’s amazing to have friends like you; and I think I don’t need to give
names if I want to say thank you for your helpful words on the phone
when I only wanted to cry – I like you!!
I wish I could show you the pics from here, from the things are happen,
from the people, from the nature, the mountains, from everything, but
now it isn’t possible, but soon we will sit together and I can tell you
more stories, soon, really soon….
I like you and think on me, don’t forget this cheeky forward girl that
every time want to have the last word – that’s me!!!

21.2.09 17:54


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